Preisverleihung auf der Deutschen Schulmeisterschaft MTB am 21.09.2026 in Nürnberg
Die Staatliche Realschule Bad Brückenau wurde vom Beirat der AKTIONfahrRAD mit Unterstützung der Deutschen Verkehrswacht als Fahrradfreundlichste Schule Deutschlands 2026 ausgezeichnet. Seit 2010 ist das Fahrrad fest im Schulprofil verankert. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu sicheren Radfahrerinnen und Radfahrern auszubilden und gleichzeitig nachhaltige Mobilität, Bewegung und Klimaschutz im Schulalltag zu fördern. Das Fahrrad spielt eine wichtige Rolle im Unterricht, bei Wandertagen und im täglichen Schulweg. Beim Schulradeln/Stadtradeln Bayern gewann die Schule 2025 erneut den ersten Preis. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Mountainbike-Sport: Seit Jahren bietet die Schule einen erfolgreichen Wahlkurs an und nimmt regelmäßig an regionalen und überregionalen Wettbewerben teil. Seit 2017 ist sie ununterbrochen bei der Deutschen Schülermeisterschaft Mountainbike vertreten. Ergänzt wird das Engagement durch Schullandheimaufenthalte mit radsportlichem Schwerpunkt, die Mitorganisation zahlreicher Schulsportveranstaltungen sowie die zweimalige Ausrichtung der Deutschen Schülermeisterschaft Mountainbike. Gemeinsam mit der Stadt Bad Brückenau, dem Landkreis Bad Kissingen und den Nachbarschulen entwickelt die Realschule zudem ein fahrradfreundliches Mobilitätskonzept für das Schulzentrum. Die Auszeichnung würdigt das langjährige und nachhaltige Engagement der Schule, das Fahrrad als festen Bestandteil von Unterricht, Schulleben und schulischer Entwicklung zu etablieren.
Der Preis bestes Fahrradprojekt geht an die Paulus-Pausen Schule in Flensburg
Neben diesen Preis zeichnete die AKTIONfahrRAD auch das beste Fahrradprojekt aus. Der Preis ging in diesem Jahr an die Paulus-Paulsen-Schule in Flensburg. Die Schule baute mit ihren Schülerinnen und Schüler einen 200 m langen Flowtrail, ein mobilen Fahrtechnik Parcours und eine Airbag-Landung. Dies Projekt verbindet Bewegung, Verkehrssicherheit und Lebenskompetenzen. Ein selbst erstelltes Trainingsbuch fördert selbstgesteuertes Lernen. Die Schülerinnen und Schüler lernen Fahrtechnik, Wartung und Reparatur sowie sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Das Projekt ist fest verankert im Schulcurriculum und schafft Begeisterung fürs Radfahren.
Der Inklusionspreis geht an die Anne-Frank-Realschule plus in Ludwigshafen
Die Anne-Frank-Realschule plus in Ludwigshafen erhält den Inklusionspreis für ihr herausragendes Engagement für Integration, Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Rund 750 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 35 Nationen lernen hier gemeinsam. Als Startchancen-Schule unterstützt sie gezielt Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Ein besonderes Beispiel für gelebte Inklusion ist die Fahrrad-AG. Sie entstand mit großem ehrenamtlichem Einsatz und privaten Spenden und ist heute fester Bestandteil des Schullebens. Die Schülerinnen und Schüler lernen dort sicheres Radfahren sowie Wartung und Reparatur von Fahrrädern und werden an den Radsport herangeführt. Die Fahrrad-AG stärkt Mobilität, Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Besonders Kinder aus den Deutsch-Intensiv-Klassen profitieren davon, da sie Sprache im gemeinsamen Handeln lernen und neue soziale Kontakte knüpfen können.
Sonderpreis „Grundschule“ erhält die Gemeinschaftsgrundschule Lennestraße in Düsseldorf
Zusätzlich zu den oben genannten Preisen vergab die Jury in diesem Jahr noch den Sonderpreis „Grundschule“. Hier setzte sich die Gemeinschaftsgrundschule Lennestraße aus Düsseldorf durch. Mit ihrem Projekt „smart moving kids“ verbindet die inklusive Gemeinschaftsgrundschule viel Freude am Rad Sicherheit und Klimaschutz. In Arbeitsgemeinschaften – vom ersten Pedaltritt bis zum Radsportabzeichen – wird die Fahr- und Verkehrskompetenz, Mobilitätsautonomie und Teamgeist gestärkt. Qualifizierte Trainerinnen und Trainer, schuleigene Räder, kreative Module und Ausfahren bringen die Kinder sicher in Bewegung – und die Schule nachhaltig voran.